Freitag, 2. Mai 2014

Reisebericht Florida Teil III

Habt ihr noch Lust, mehr über unsere Reise zu erfahren? Ich hoffe ja, denn ich hab noch einige Fotos in peto :-))). Auf dem Weg nach Key West ist eine Airboat-Tour durch die Everglades ein Muss. Wir hatten das Glück, bei Speedy´s Airboat-Tours ein Boot für uns allein zu haben und so hat uns Captain Hoss (der hieß wirklich so!!) die Schönheit der Mangroven gezeigt und zwischendurch auch mal so richtig Gas gegeben (gut, dass er vorher erwähnt hat, dass so ein Airboat weder Bremse noch Rückwärtsgang hat...die Jungs waren begeistert!). 


Da es in letzter Zeit sehr wenig geregnet hat und das Wasser entsprechend wenig verdünnt war, haben sich die Alligatoren zu dieser Zeit in andere Gebiete verzogen, so dass wir auf der Tour keine gesehen haben. Dafür aber hinterher ein Alligator-Baby, das bereits sage und schreibe 80 scharfe Zähnchen hat!! Wohl eher nix zum Kuscheln....


Zeit für einen Alligator-Park-Besuch hatten wir leider keine, wollten wir doch am selben Tag noch nach Key West, eine ziemlich lange Strecke, die je nach Verkehrsaufkommen gut 5 Stunden dauert. Das klingt lang, aber die meiste Zeit hat man die schönste Sicht, während man auf einem verhältnismäßig schmalen Sträßchen von Insel zu Insel fährt, bis man ganz unten in Key West ankommt.



Während wir auf der Reise bisher eher preiswerte Kettenhotels und Motels gebucht hatten, wollten wir es uns in Key West so richtig gut gehen lassen und haben für die 2 Nächte in einem richtig schönen Hotel gewohnt. So kann man´s aushalten...ich könnt´schon wieder ;-)






Die Jeans hatte ich noch wegen der Everglades-Tour an, wir hatten aber hier schon knapp 30 Grad, also seeeehr warm. Und während man so schön gemütlich in der Hängematte liegt, sieht man DAS:


Wenige Tage vor unserem Aufenthalt bekam ich eine Mail des Hotels mit der Bitte, eventuell gewünschte Extras im Vorfeld zu reservieren. Angeboten wurde unter anderem ein Dinner mit dem verheißungsvollen Namen `Toes in the sand´ - `klingt teuer´ war unser erster Gedanke, es stand kein Preis dabei. Reservieren kann man´s ja mal, absagen kann man immer noch, wenn´s völlig verrückt teuer ist. Im Enddefekt waren wir angenehm überrascht - es war nicht teurer, als wenn man hier bei uns zum guten Italiener geht. Und bekommt dafür DAS hier geboten, mein persönliches Highlight. Im wahrsten Sinne `toes in the sand´!!


In unserer Familie wird seeeehr gern gegessen, umso entzückter waren wir, dass nicht nur das Ambiente, sondern auch noch das Essen richtig gut war (nicht unbedingt selbstverständlich)!

So schmeckt ein eiskaltes Weißweinchen als Sundowner nochmal so gut, hmmmm...Und wie gut, dass man nicht sieht, das die Weingläser im Poolbereich aus Plastik sind...aus Sicherheitsgründen?? Das muss man sich einfach wegdenken und genießen :-)), beim Abendessen gab´s zum Glück echte Gläser!


Das Hotel liegt auf der Südseite der Insel, weshalb man von dort keinen so spektakukären Sonnenuntergang wie am Mallory Square hat. Die Stimmung hat dennoch was:


Am Abend wurden in die Tische eingelassene Lagerfeuer entzündet. Romantischer geht es kaum.


Noch ein paar Impressionen ohne lange Erklärungen...





Der Mallory Square ist der allabendliche Treffpunkt für den Sonnenuntergang. Hier wollten wir ihn an unserem 2. Abend genießen, aber leider war der Himmel ausgerechnet da bewölkt, so dass es davon kein Foto gibt. Dieses hier habe ich schon am Nachmittag aufgenommen.


Kitsch gibt´s auch...


...und freilaufende Hühner auf der Straße...


Wie gesagt, regelmäßige Nahrungszufuhr ist für meine 3 Männer wichtig (merke: nur ein satter Ehemann ist ein zufriedener Ehemann, ähnliches gilt für halbwüchsige Söhne), deshalb war dieses Lunch `auf die Hand´ mit Fish Fingers und Lobster Roll genau das Richtige für uns:




Auf der Duval Street, der Haupt-Vegnügungsmeile von Key West, gibt es die kuriosesten Bars, in vielen wird schon am Nachmittag live gesungen. Diese hier hing über und über voll mit Dollarscheinen:




Ich hab bis heute nicht nachgeschaut, was das für Blüten sind. Frangipani vielleicht? Weiß das jemand?

Hach ja, und das hätte man dort auch buchen können. Wellness am Meer. Hab ich aber nicht, bin ja vernünftig ;-))), aber ein Foto musste trotzdem sein. Wann sieht man das schon mal?


Zum Abschluss dieses überlangen Posts noch was Leckeres; wer Kalorien sparen will, ist hier falsch! Köstlichster Key Lime Pie (wobei ich persönlich jetzt die Baiserhaube nicht bräuchte), yummie!!! Unser Nachtisch im Restaurant Blue Heaven, ein Tipp aus unserem LonelyPlanet Reiseführer. Sehr zu empfehlen! Man sitzt in einer Art Hinterhof, Hühner laufen überall herum und es gibt sehr sehr leckeres karibisch gewürztes Hähnchen.


Am Ostersonntag ging es früh weiter zum Delfinschwimmen und dann nach Miami. Aber das muss bis zum nächsten Post warten!

Liebe Grüße, Dina

Kommentare:

  1. Wow, das sind wunderbare Fotos. Eins schöner als das andere. Das Lokal mit den Dollarscheinen ist ja witzig. Und die Strasse Richtung Key West...sooo cool. Ich muss unbedingt Mal nach Florida...muss gleich Mal meine bessere Hälfte davon überzeugen hihihi.

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  2. Das sind ja wirklich beeindruckende Aufnahmen. Da bekommt man wirklich Fernweh. Wirklich toll.

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  3. Klasse, das ist ja fast wie selber Urlaub machen, wenn man deinen Post leist :D
    Gruß und schönen Strat ins Wochenende,
    scrapkat

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  4. Wunderschöne Fotos und für euch sicher einzigartige Erinnerungen!
    Verrätst du, welches tolle Hotel das ist? *Ideen sammel :)
    Viele Grüße

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    1. Na klar, das war das Casa Marina Waldorf Astoria. Sehr sehr schön! LG Dina

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  5. Sehr schöne Fotos,so eine Reise werde Ich auch mal machen.
    Ja diese Blüten heißen Frangipani,die gab es auf Bali nämlich auch.
    Und wie die duften,himmlisch.
    Mich hast du mit deinem Bericht verzaubert.
    Yasmin

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  6. Ach Dina, von mir aus kannst du gerne weitermachen, das ist so ein schöner Bericht und so schöne Bilder und eure Unterkunft ist ein Traum.

    Liebe Grüsse, Nadine

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