Samstag, 3. Mai 2014

Reisebericht Florida Teil IV

Puh, da gibt´s doch mehr zu erzählen, als ich dachte. Aber alles auf einmal geht ja schließlich nicht, deshalb habe ich heute schon den 4. Teil der Florida-Reise für euch. 


Am Ostersonntag (he he, dieses süße Sand-Häschen gab´s am Hotel-Strand) sind wir schon früh aufgebrochen, um unsere Jungs im Theater of the Seas mit Delfinen schwimmen zu lassen. Es gibt verschiedene Anbieter dafür, aber dieser sei der Beste, wie es hieß. Wichtig ist, dass die Tiere möglichst artgerecht leben können und wenn ich es richtig verstanden habe, handelt es sich um als Jungtiere gerettete Delfine, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in die Freiheit entlassen werden können. Dies hier ist Delfin Sherman, von dem ich diesen Zufallstreffer-Schnappschuss machen konnte.


Die Jungs haben sich von Beginn an unerschrocken gezeigt, dabei mussten sie, nur mit Schwimmflossen ausgestattet, jeweils zu zweit in die Lagune schwimmen und mit den Delfinen auf Kommando verschiedene Dinge machen, wie z.B. den sog. Dorsal Pull, wo man sich rechts und links an den Rückenflossen zweier Delfine festhält und ziehen lässt. Es war eine unvergessliche Erfahrung. Was für beeindruckende Tiere! Fotos habe ich davon leider keine hier, verpixelt sieht das ja auch doof aus.

Weiter ging´s Richtung Miami Beach. Auch hier war es nicht überfüllt. Wir haben wohl eine gute Reisezeit erwischt!


 Auf dem Ocean Drive gab´s auch ordentlich was zu sehen:


Die Hafenrundfahrt von Downtown Miami war interessant! Man fährt um viele Inselchen herum, wo richtig teure Promi-Villen stehen. Aber das hat uns ziemlich kalt gelassen. Will ich in einer noch so schönen Hütte wohnen, wenn täglich zig mal ein Boot voller Touristen an meinem Garten vorbeifährt, die Fotos knipsen? Sicher nicht.


Am zweiten Abend sind wir nach Key Biscayne runter gefahren, um dem Restaurant-Tipp unseres LonelyPlanet-Reiseführers zu folgen. Auf dem Weg dorthin mussten wir spontan anhalten, um uns einen sensationellen Sonnenuntergang anzusehen, den man gar nicht richtig auf ein Foto bannen kann.


Der Restaurant-Tipp war dann eher mäßig, wenn auch ganz spannend, da es sich wohl um kubanische Inhaber handelte und man eigentlich nur mit Spanisch weiter kam. Überhaupt hört man eine Menge Spanisch in Florida, das ist wohl der Nähe zu Lateinamerika geschuldet.

Der beste Ehemann von allen war schwer begeistert von Miami und unserem Hotel in Surfside am nördlichen Ende von Miami Beach, das erst vor ein paar Monaten eröffnet hat und dementsprechend modern war. Mir persönlich hat aber die tiefenentspannte Atmosphäre in Key West viel viel besser gefallen. Miami ist zwar cool, aber eben doch eine Großstadt.

Noch eine kleine Kuriosität, die uns immer wieder begegnet ist. Dass die Preise in den Restaurant kein Trinkgeld beinhalten und die Kellner und Kellnerinnen praktisch darauf angewiesen sind, wussten wir. Überrascht waren wir aber, dass auf fast jeder Rechnung unter dem eigentlichen Betrag vorgerechnet wird, wieviel 18, 20 oder 22% davon wären, für durchschnittlichen, guten und sehr guten Service. Man muss nicht mal mehr selber rechnen; sicher ist sicher. Witzig, oder? Einmal wurde das Trinkgeld sogar kurzerhand schon mit auf den Kassenbon geschrieben. Wir haben nicht schlecht gestaunt!!


Den 5. und letzten Teil der Reise erzähle ich euch morgen.
Liebe Grüße, Dina

Kommentare:

  1. Wow, der Delphin-Schnappschuss ist ja klasse! Wenn ich deine Fotos so sehe, packt mich gleich die Reiselust :)
    LG Tanja

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  2. Ich schaue die letzten Tage immer wieder bei dir vorbei und bekomme Fernweh. Mein Vater lebt in Florida, in Winterhaven bei Tampa und ich war das letzte mal 2003 dort. *Seufz*
    Schöööne Bilder habt ihr gemacht! Ich schau mal wieder rein, danke für's zeigen! Lg Vicky

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  3. Hallo Dina,
    tolle Bilder, traumhafte Reise, unvergessliche Erlebnisse.
    Danke fürs Zeigen.
    Liebe Grüße
    Susanne

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